leben-digital.at | 13.12.2018 | 10:08
HOME | AUTO | MOBILE | COMPUTER | GAMES | HIFI | KAMERAS | LIFESTYLE | GESUNDHEIT | COMMUNITY
Auto-Marken | Navigation | Green-Car | Fahrberichte

Studie: Renault EOLAB - Verbrauch: 1,0 Liter

Weitere Weltneuheit: zukunftsweisender Technologieträger.

02.10.2014

Mit der Studie EOLAB präsentiert Renault in Paris als weitere Weltneuheit einen zukunftsweisenden Technologieträger, der mit einem kombinierten Verbrauch von 1,0 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer (22 g CO2/km) neue Effizienzmaßstäbe setzt. Möglich macht diesen exzellenten Wert die neu entwickelte „Z.E. Hybrid“ Antriebstechnik, kombiniert mit intelligentem Leichtbau und ausgefeilter Aerodynamik. In der Kompakt-Studie der Clio Klasse finden sich nahezu 100 industriell umsetzbare und erschwingliche Innovationen, die Schritt für Schritt Einzug in die Serie halten werden. Renault zeigt mit der Studie, dass es möglich ist, einen extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch auch für einen großen Kundenkreis zu realisieren. Ziel von Renault ist es, ein Fahrzeug für breite Käuferschichten mit dem Technikpaket des EOLAB in den kommenden zehn Jahren in Großserie zu produzieren.

Hocheffiziente Kombination aus Benzin- und Elektromotor

Schlüsselelemente des Z.E. Hybrid Systems im EOLAB sind ein 57 kW/78 PS starker Dreizylinder-Benzinmotor mit 1,0 Liter Hubraum und 95 Nm Drehmoment sowie ein Elektromotor mit 40 kW/54 PS Leistung und 200 Nm Drehmoment. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit 6,7 kWh Energie. Der Stromspeicher erlaubt rein elektrisches Fahren bis zu 60 Kilometer Reichweite und bis zur Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein komplett neu entwickeltes 3-Stufen-Getriebe, das sämtliche Geschwindigkeitsbereiche abdeckt. Die beiden ersten Fahrstufen sind an den Elektromotor gekoppelt, die dritte Stufe an den Verbrennungsmotor. Je nach Erfordernis sind neun Stufenkombinationen möglich. Die Wechsel erfolgen automatisch und werden elektronisch gesteuert.

Wahl zwischen Lang- und Kurzstreckenmodus

Z.E. Hybrid Modelle werden in den kommenden Jahren das Angebot der rein elektrischen Z.E. Modelle ergänzen. Eine Besonderheit der Technologie: Der Fahrer kann vor Fahrtantritt zwischen einem Kurz- und Langstreckenmodus wählen. Bei Langstreckenfahrten arbeiten Benzin- und Elektromotor zusammen. Im Schiebebetrieb und beim Verzögern wird die Batterie durch Rekuperation wieder aufgeladen. Bei Kurzstreckenfahrten schaltet sich das Verbrennungsaggregat erst ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h hinzu.

400 Kilogramm Gewichtsersparnis

Einen wesentlichen Beitrag zur hohen Effizienz des EOLAB leistet auch sein geringes Gewicht von nur 955 Kilogramm. Im Vergleich zu einem Renault Clio der gleichen Größenklasse ist die Studie damit rund 400 Kilogramm leichter zuzüglich des rund 145 Kilo-gramm schweren Hybridsystems. Allein die Karosserie des EOLAB wiegt dank eines innovativen Materialmixes 130 Kilogramm weniger als beim Clio.

Zu den Highlights gehört das lediglich 4,5 Kilogramm schwere Dach aus Magnesium. Für A- und B-Säulen, Längs- und Querträger kommen leichte und höchstfeste Stähle mit einer Zugfestigkeit von bis zu 1.500 MPa (Megapascal) zum Einsatz, bis zu 500 MPa mehr als bei ihren Pendants in aktuellen Serienfahrzeugen. Weite Teile der Karosserie sind darüber hinaus aus Aluminium gefertigt, darunter die komplette hintere Wagenpartie sowie das Fahrwerk, das allein bis zu 20 Prozent des Fahrzeuggewichts ausmacht.

Weitere Beispiele für die Gewichtsreduktion bieten die Bremsen und Scheiben. Gegenüber dem Clio sparten die Renault Entwickler beim EOLAB 14,5 bzw. 13 Kilogramm. So ist etwa das Scheibenglas mit nur 3,5 Millimeter Stärke 1,5 Millimeter dünner als der aktuelle Serien-standard, und die Heckscheibe besteht aus Kunststoff. Dennoch werden zeitgemäße Ansprüche an den Geräuschkomfort erfüllt.

Raffinierte Aerodynamik

Auch in der Aerodynamik setzt die Renault Studie Zeichen. Der Gesamtluftwiderstand liegt mit dem Wert von Cw cw x A = 0,47 rund 30 Prozent unter dem Wert des Clio. Der cw-Wert beträgt 0,235. Ergebnis der aerodynamischen Optimierung: Bei 130 km/h Fahrgeschwindigkeit verringert sich der Verbrauch um 1,2 Liter pro 100 Kilometer.

Zur Verringerung des Luftwiderstands verfügt der EOLAB unter anderem über eine Luftfederung, die den Wagen bei Geschwindigkeiten ab 70 km/h gegenüber der Normalposition um 25 Millimeter absenkt und so den Luftstrom unter dem Fahrzeug verringert. Dabei hilft auch der aktive Spoiler, indem er ebenfalls um zehn Zentimeter herunterfährt.

Ebenfalls ab 70 km/h öffnen sich Luftleitelemente in den Flanken des Heckstoßfängers. Sie verhindern Luftverwirbelungen, die wie Bremsen wirken können.

Eine Rolle bei der aerodynamischen Gestaltung spielen auch die Felgen. Aus Designgründen und um eine optimale Bremskühlung zu gewährleisten, sind diese offen gestaltet. Beim fahrenden Auto schließt ein raffinierter Mechanismus jedoch die Felgen und verringert so den Luftwiderstand. Temperaturfühler überwachen, dass die Bremsen nicht überhitzen. In diesem Fall öffnen sich die Felgen wieder.

Schmale, rollwiderstandsoptimierte Reifen komplettieren das Aerodynamikpaket des EOLAB. Um die lediglich 145 Millimeter breiten Pneus stämmiger aussehen zu lassen, weisen sie ein besonderes Design auf.

Quelle: Renault

 zurück ...
 

BMW i8 und 5er-Reihe siegt bei Leser-Wahl 2015

Die BMW 5er Reihe gewinnt bei der Leserwahl „BEST CARS 2015“ der Fachzeitschrift „auto motor und sport“ in der oberen Mittelklasse und bestätigt damit den ersten Platz des Vorjahres. Seit 2011 wählten die Leser das Businessmodell fünf Mal in Folge auf den ersten Rang. Auch der „International Paul Pietsch Award“ für besonders innovative technische Entwicklungen wird erneut an BMW verliehen. Nach dem BMW i3 im letzten Jahr wird 2015 der BMW i8 ausgezeichnet. Die Preise wurden im Rahmen einer Galaveranstaltung in Stuttgart übergeben.

 mehr ...

Sondermodell: Peugeot RCZ GT-Line mit 200 PS: Preis

Für das in Österreich produzierte, elegante Sportcoupé Peugeot RCZ wird rechtzeitig für die kommende Frühlingssaison ein neues Sondermodell aufgelegt. Die Version GT-Line bringt äußere optische Elemente des Top-Modells Peugeot RCZ R in Kombination mit umfangreicher Komfortausstattung zu einem sehr attraktiven Preis-Leistungsverhältnis.

 mehr ...

Detroit Motor Show 2015: Neuer Alfa Romeo 4C Spider

Die offene Variante des Alfa Romeo 4C ist auf der North American International Auto Show zum ersten Mal in der Serienversion zu sehen. Sie verkörpert die Tradition der Marke, Rennsport-Technologie mit Open-Air-Vergnügen zu einem faszinierenden Spider zu kombinieren. Auf der einen Seite stehen das für ein rekordverdächtig geringes Leistungsgewicht verantwortliche Monocoque-Rahmenstruktur aus dem Formel-1-Werkstoff Kohlefaser, der Vollaluminium-Mittelmotor mit Turbolader, Benzin-Direkteinspritzung und Doppelladeluftkühler, der für einen Alfa Romeo typische Auspuffsound sowie atemberaubendes italienisches Sportwagendesign. Auf der anderen das Stoffverdeck oder auf Wunsch ein festes Kohlefaser-Hardtop, beides Garanten für exklusives offenes Fahrvergnügen.

 mehr ...

Verwandte Meldungen

TomTom im neuen Fiat 500X mit LIVE- und Connected-Navigation
Audi A7 Sportback 3.0 TDI competition: Fotos und Preis
Porsche Panamera Exclusive: Preis, Fotos und Ausstattung
2015: BMW X5 M und BMW X6 M: Fotos und Ausstattung
Goldene Klassik-Lenkrad 2014: BMW i8
2015: VW Polo GTI - Preis und Ausstattung
Famlienauto Nissan Pulsar: Preise und Ausstattung
2015: VW Passat und Passat Variant: Fotos und Ausstattung
Weltpremiere: Volkswagen XL Sport mit Ducati Motor
ÖAMTC-Winterreifentest 2014: Vier Modelle fallen durch
Paris 2014: Weltpremiere VW Golf Alltrack
Weltpremiere: Dacia Lodgy und Dokker Stepway: Preis
 
HOME | AUTO | MOBILE | COMPUTER | GAMES | HIFI | KAMERAS | LIFESTYLE | GESUNDHEIT | COMMUNITY
Auto-Marken | Navigation | Green-Car | Fahrberichte
© 2008-2018 leben-digital.at